Omdannelsen af ​​vand til vin

274 omdannelsen af ​​vand til vinDas Johannesevangelium erzählt eine interessante Geschichte, die sich in etwa zu Beginn von Jesu Wirken auf Erden zugetragen hat: Er ging auf eine Hochzeit, auf der er Wasser in Wein verwandelte. Diese Geschichte ist in mancherlei Beziehung ungewöhnlich: Was sich da zutrug, nimmt sich wie ein kleines Wunder aus, ähnelt eher einem Zaubertrick als einem messianischen Werk. Zwar verhinderte es eine etwas peinliche Situation, wandte sich jedoch nicht so direkt gegen menschliches Leid wie die von Jesus vorgenommenen Heilungen. Es war ein im privaten Kreis vollbrachtes Wunder, das sich ohne Wissen des eigentlich Begünstigten ereignete – nichtsdestotrotz war es ein Zeichen, das die Herrlichkeit Jesu offenbarte (Joh 2,11).

Die literarische Funktion dieser Geschichte ist schon etwas rätselhaft. Johannes wusste von wesentlich mehr Wundern Jesu zu berichten als er je in seinen Schriften hätte berücksichtigen können, dennoch wählte er gerade dieses für den Anfang seines Evangeliums. Inwiefern dient es Johannes’ Ziel, uns zu überzeugen, dass Jesus der Christus ist (Johannes 20,30-31)? Inwiefern zeigt es auf, dass er der Messias ist und nicht (wie es der jüdische Talmud später behauptete) ein Magier?

Bryllupet til Kana

Lad os nu se nærmere på historien. Det begynder med et bryllup i Kana, en lille landsby i Galilæa. Stedet synes ikke at have betydning så meget, men snarere det faktum, at det var et bryllup. Jesus gjorde sit første tegn som Messias i anledning af en bryllupsfest.

Bryllupper var jødernes største og vigtigste festivaler - de uges lange festligheder signalerede den nye familiens sociale status i samfundet. Bryllupper var sådanne festmåltider, at metaforisk tale om bryllupsfestet ofte blev brugt til at beskrive den messianske alders velsignelser. Jesus selv brugte dette billede til at beskrive Guds rige i nogle af hans lignelser.

Han udførte ofte mirakler i det verdslige liv for at afklare åndelige sandheder. Så helbredte han folk for at vise, at han har kraften til at tilgive sine synder. Han forbandede et fikentræ som et tegn på den forestående prøvelse, der skulle hjemsøge templet. Han helbredte på sabbaten for at udtrykke sin forrang over denne ferie. Han opstandede de døde for at vise, at han er opstandelsen og livet. Han fodrede tusindvis for at understrege, at han er livets brød. I det mirakel, vi har kigget på, har han givet velsignede gaver til et bryllupsfest i overflod for at vise, at han er den, der vil sørge for Messias fest i Guds rige.

Der Wein war ausgegangen, und Maria verständigte Jesus, worauf dieser ihr entgegnete: ... was habe ich mit dir zu schaffen? (V. 4, Zürcher Bibel). Oder mit anderen Worten, was habe ich damit zu tun? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Und auch wenn es noch nicht an der Zeit war, handelte Jesus. Johannes weist an dieser Stelle darauf hin, dass Jesus mit seinem Tun seiner Zeit gewissermassen voraus ist. Das Festbankett des Messias war noch nicht gekommen, und dennoch handelte Jesus. Das Zeitalter des Messias hatte begonnen, lange bevor es in seiner Vollkommenheit anbrechen sollte. Maria erwartete, dass Jesus etwas tat; denn sie wies die Diener an zu tun, was immer er ihnen auch sagen mochte. Ob sie dabei an ein Wunder dachte oder an einen kurzen Abstecher zum nächstgelegenen Weinmarkt, wissen wir nicht.

Ritualaffald, der serverer vand, bliver til vin

Es war nun so, dass in der Nähe sechs steinerne Wasserbehälter standen, die sich jedoch von den üblichen Wasserkrügen unterschieden. Johannes berichtet uns, dass es sich um die von den Juden für rituelle Waschungen verwendeten Behälter handelte. (Für ihre Reinigungsbräuche bevorzugten sie Wasser aus steinernen Behältern anstelle der sonst verwendeten Keramikgefässe.) Sie fassten jeweils mehr als 80 Liter Wasser – bei weitem zu viel, um sie anheben und daraus einschenken zu können. Für rituelle Waschungen jedenfalls eine riesige Menge Wasser. Diese Hochzeit zu Kana muss schon in wirklich grossem Rahmen begangen worden sein!

Diesem Teil der Geschichte scheint grosse Bedeutung zuzukommen – Jesus war im Begriff, für jüdische Waschungsriten bestimmtes Wasser in Wein zu verwandeln. Dies symbolisierte im Judentum eine Wandlung, es war sogar mit dem Vollzug ritueller Waschungen gleichzusetzen. Stellen Sie sich einmal vor, was geschehen wäre, wenn Gäste ihre Hände nochmals hätten waschen wollen – sie wären zu den Wassergefässen gegangen und hätten ein jedes von ihnen mit Wein gefüllt vorgefunden! Für ihren Ritus selbst wäre kein Wasser mehr vorhanden gewesen. Somit löste die spirituelle Reinwaschung durch das Blut Jesu die rituellen Waschungen ab. Jesus vollzog diese Riten und ersetzte sie durch etwas viel Besseres – sich selbst. Die Diener füllten die Behälter bis oben hin, wie Johannes uns in Vers 7 berichtet. Wie passend; denn auch Jesus wurde den Riten im vollen Umfang gerecht und machte sie damit obsolet. Im Zeitalter des Messias ist für rituelle Waschungen kein Platz mehr. Die Diener schöpften nun etwas Wein ab und trugen ihn zum Speisemeister, der daraufhin zum Bräutigam sagte: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie betrunken werden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten (V. 10).

Warum, meinen Sie, hat Johannes diese Worte festgehalten? Etwa als Rat für künftige Bankette? Oder lediglich, um zu zeigen, dass Jesus guten Wein macht? Nein, ich meine aufgrund ihrer symbolischen Bedeutung. Die Juden glichen Menschen, die schon zu lange dem Wein zugesprochen hatten (ihre rituellen Waschungen vollzogen hatten), um noch merken zu können, dass etwas Besseres gekommen war. Die Worte Marias: Sie haben keinen Wein mehr (V. 3) symbolisieren nichts anderes, als dass die Riten der Juden keine spirituelle Bedeutung mehr hatten. Jesus brachte etwas Neues und Besseres.

Templet rengøring

I det følgende fortæller John os, hvordan Jesus kørte handlendene ud af tempelforpladsen for at uddybe dette tema. Bibelen kommentarer kan søges på spørgsmålet om, hvorvidt det er i denne udrensning af templet er på samme, hvilket skyldes i de andre evangelier i slutningen af ​​Jesu gerning på jorden, eller om det bare endnu en var begyndt. Det kan dog være, på dette tidspunkt fortæller John det på grund af den betydning, der er symbolsk bagved.

Und wieder stellt Johannes die Geschichte in den Zusammenhang mit dem Judentum: ... das Passafest der Juden war nahe (V. 13). Und Jesus fand im Tempel Menschen vor, die dort Tiere verkauften und Geld wechselten – Tiere, die als Opfergaben der Gläubigen zur Sündenvergebung dargebracht wurden, und Geld, das dazu diente, die Tempelsteuern zu zahlen. Jesus bereitete eine einfache Geissel und jagte alle hinaus.

Es überrascht schon, dass ein Einzelner alle Händler hinauszujagen vermochte. (Wo ist die Tempelpolizei, wenn man sie braucht?) Ich nehme an, die Händler wussten, dass sie nicht hierher gehörten und dass auch viele der einfachen Leute sie hier nicht haben wollten – Jesus setzte lediglich in die Tat um, was die Menschen ohnehin schon spürten, und die Händler wussten, dass sie zahlenmässig unterlegen waren. Josephus beschreibt andere Versuche jüdischer Glaubensführer, die Tempelbräuche zu ändern; in diesen Fällen erhob sich ein derartiger Aufschrei unter den Menschen, dass die Bemühungen abgebrochen wurden. Jesus hatte nichts dagegen, dass Menschen Tiere zu Opferzwecken verkauften bzw. für Tempelopfer bestimmtes Geld wechselten. Er sagte nichts hinsichtlich der dafür geforderten Wechselgebühren. Was er anprangerte, war schlicht und einfach der dafür gewählte Ort: Sie waren dabei, das Haus Gottes in ein Warenhaus zu verwandeln (V. 16). Aus dem Glauben hatten sie ein gewinnbringendes Geschäft gemacht.

Die jüdischen Glaubensführer nahmen Jesus also nicht fest – wussten sie doch, dass das Volk guthiess, was er getan hatte –, aber sie fragten ihn, was ihm die Berechtigung gab, so zu handeln (V. 18). Jesus aber erklärte ihnen nicht, warum der Tempel nicht der richtige Ort für derartiges Treiben ist, sondern wandte sich einem völlig neuen Aspekt zu: Brechet diesen Tempel ab, und in drei Tagen will ich ihn wiedererstehen lassen (V. 19 Zürcher Bibel). Jesus sprach von seinem eigenen Leib, was die jüdischen Glaubensführer jedoch nicht wussten. Zweifellos hielten sie seine Antwort also für lächerlich, nichtsdestotrotz nahmen sie ihn auch jetzt nicht fest. Jesu Auferstehung zeigt, dass er durchaus befugt war, den Tempel zu reinigen, und seine Worte deuteten bereits auf die bevorstehende Zerstörung desselben hin. Als die jüdischen Glaubensführer Jesus töteten, zerstörten sie damit auch den Tempel; denn der Tod Jesu machte alle zuvor dargebrachten Opfergaben hinfällig. Amos dritten Tag darauf ist Jesus auferstanden und erbaute einen neuen Tempel – seine Gemeinde.

Og mange mennesker, John fortæller os, troede på Jesus fordi de så sine tegn. I John 4,54 siges det, at det er det andet tegn; Det er efter min mening den konklusion, at templetrengøring blev rapporteret ude af tur, fordi det er en indikation af, hvad Kristi arbejde virkelig er. Jesus satte en stopper for både templet og rensningsritualerne - og de jødiske trosledere hjælper også ubevidst ham ved at forsøge at ødelægge ham fysisk. Men inden for tre dage skal alt vende om fra vand til vin - døde rituelle skal blive den ultimative trospotion.

af Joseph Tkach