Evangeliet - din invitation til Guds rige

492 invitation til Guds rige

Alle har en idé om rigtigt og forkert, og alle har allerede gjort noget forkert, selv efter deres egen idé. ”At fejle er menneskeligt,” siger et velkendt ordsprog. Alle har nogensinde skuffet en ven, brudt et løfte, skadet en andens følelser. Alle kender skyld.

Derfor ønsker folk ikke at have noget at gøre med Gud. De ønsker ikke en dommedag, fordi de ved, at de ikke kan stå foran Gud med en god samvittighed. De ved, at de skulle adlyde ham, men de ved også, at de ikke gjorde det. Du skammer dig og føler dig skyldig. Hvordan kan deres gæld indløses? Hvordan rydder sindet? "Tilgivelse er guddommelig," afslutter nøgleordet. Det er Gud selv, der tilgir.

Mange mennesker kender dette ordsprog, men de tror ikke, at Gud er guddommelig nok til at tilgive deres synder. Du føler dig stadig skyldig. De frygter stadig Guds udseende og dommens dag.

Men Gud har vist sig før - i Jesu Kristi person. Han kom ikke for at fordømme, men for at redde. Han bragte et budskab om tilgivelse, og han døde på et kors for at sikre, at vi kan tilgives.

Jesu budskab, korsets budskab, er god nyhed for dem, der føler sig skyldige. Jesus, Gud og menneske i en, har taget vores straf. Alle mennesker, som er ydmyge nok til at tro på Jesu Kristi evangelium, vil blive tilgivet. Vi har brug for denne gode nyhed. Kristi evangelium giver ro i sindet, lykke og en personlig sejr.

Det sande evangelium, den gode nyhed, er det evangelium, som Kristus forkyndte. Apostlene forkyndte det samme evangelium: Jesus Kristus, den korsfæstede (1 Kor 2,2: 1,27), Jesus Kristus i kristne, håbet om herlighed (Kolosserne), opstandelsen fra de døde, budskabet om håb og forløsning for menneskeheden. Dette er evangeliet om Guds rige, som Jesus forkyndte.

Den gode nyhed for alle mennesker

«Nachdem aber Johannes gefangen genommen war, kam Jesus nach Galiläa und predigte das Evangelium Gottes und sprach: Die Zeit ist erfüllt, und das Reich Gottes ist herbeigekommen. Tut Busse [Bereut, kehrt um] und glaubt an das Evangelium!» (Markus 1,14”15). Dieses Evangelium, das Jesus brachte, ist die «gute Nachricht» – eine macht” volle Botschaft, die das Leben verändert und verwandelt. Das Evangelium überführt und bekehrt nicht nur, sondern wird am Ende alle bestürzt machen, die ihm ablehnend gegenüberstehen. Das Evangelium ist «eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben» (Römer 1,16). Das Evangelium ist Gottes Einladung an uns, ein Leben auf einer ganz anderen Ebene zu führen. Es ist die gute Nachricht, dass auf uns ein Erbe wartet, das ganz in unseren Besitz gelangen wird, wenn Christus wiederkommt. Es ist auch eine Einladung zu einer belebenden geistlichen Realität, die uns schon jetzt gehören kann. Paulus nennt das Evangelium «Evan” gelium von Christus» (1. Korinther 9,12).

«Evangelium Gottes» (Römer 15,16) und «Evangelium des Friedens» (Epheser 6,15). Ausgehend von Jesus, beginnt er, die jüdische Meinung vom Reich Gottes neu zu definieren, und stellt dabei die universale Bedeutung des ersten Kommens Christi in den Mittelpunkt. Der Jesus, der über die staubigen Strassen von Judäa und Galiläa wanderte, ist, so lehrt Paulus, nun der auf” erstandene Christus, der zur Rechten Gottes sitzt und «das Haupt aller Mächte und Gewalten» ist (Kolosser 2,10). Tod und Auferstehung Jesu Christi kommen Paulus zufolge «als erstes» im Evangelium; sie sind die Schlüsselereignisse in Gottes Plan (1. Korinther 15,1-11). Das Evangelium ist die frohe Botschaft für die Armen und Unterdrück” ten. Die Geschichte hat ein Ziel. Amos Ende wird das Recht triumphieren, nicht die Macht.

Den hullede hånd har triumferet over den pansrede knytnæve. Det onde rige giver vej til Jesu Kristi rige, en orden af ​​ting, som kristne allerede oplever delvist.

Paulus unterstrich diesen Aspekt des Evangeliums gegenüber den Kolossern: «Mit Freuden sagt Dank dem Vater, der euch tüchtig gemacht hat zu dem Erbteil der Heiligen im Licht. Er hat uns errettet von der Macht der Finsternis und hat uns versetzt in das Reich seines lieben Sohnes, in dem wir die Erlösung haben, nämlich die Vergebung der Sünden» (Kolosser 1,12 und 14).

For alle kristne er evangeliet og var til stede virkelighed og fremtidigt håb. Den opstandne Kristus, Herren er over tid, plads og alt der sker her er mesteren for de kristne. Den, der blev rejst til himlen, er den allestedsnærværende kilde til magt (Eph3,20-21).

Den gode nyhed er, at Jesus Kristus har overvundet enhver hindring i sit jordiske liv. Korsets vej er en hård, men sejrrig vej ind i Guds rige. Derfor kan Paulus kort opsummere evangeliet: ”For jeg troede det rigtigt ikke at kende noget blandt jer undtagen Jesus Kristus, den korsfæstede” (1 Kor 2,2:).

Den store vending

Als Jesus in Galiläa auftrat und mit Ernst das Evangelium predigte, erwartete er eine Antwort. Er erwartet auch von uns heute eine Antwort. Doch Jesu Einladung zum Eintritt ins Reich war nicht in einem Vakuum gehalten. Jesu Aufruf für das Reich Gottes war mit beeindruckenden Zeichen und Wundern begleitet, die ein Land, das unter der römischen Herrschaft litt, aufhorchen liess. Das ist ein Grund, warum Jesus klarstellen musste, was er mit dem Königreich Gottes meinte. Die Juden zur Zeit Jesu warteten auf einen Führer, der ihrer Nation die Herrlichkeit der Zeit von David und Salomo wiederbringen würde. Doch die Botschaft Jesu war «doppelt revolutionär», wie der Oxford”Gelehrte N.T. Wright schreibt. Erstens nahm er die gängige Erwartung, dass ein jüdischer Superstaat das römische Joch abwerfen würde, und verwandelte sie in etwas völlig anderes. Er machte aus der verbreiteten Hoffnung auf politische Befreiung eine Botschaft geistlicher Erlösung: das Evangelium!

«Das Reich Gottes ist herbeigekommen, schien er zu sagen, aber es ist nicht so, wie ihr es euch vorgestellt habt». Jesus schockierte die Menschen mit den Konsequenzen seiner guten Nachricht. «Aber viele, die die Ersten sind, werden die Letzten und die Letzten werden die Ersten sein» (Matthäus 19,30).

«Da wird Heulen und Zähneklappern sein», sagte er zu seinen jüdischen Landsleuten, «wenn ihr sehen werdet Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes, euch aber hinausgestossen» (Lukas 13,28).

Das grosse Abendmahl war für alle da (Lukas 14,16-24). Auch die Heiden waren eingeladen in das Reich Gottes. Und ein Zweites war nicht weniger revolutionär.

Dieser Prophet aus Nazareth schien eine Menge Zeit für die Rechtlosen zu haben – von den Aussätzigen und Krüppeln bis zu geldgierigen Steuereinnehmern – und manchmal sogar für die verhassten römischen Unterdrücker. Die gute Nachricht, die Jesus brachte, widersprach allen Erwartungen, selbst denen seiner treuen Jünger (Lukas 9,51-56). Immer wieder sagte Jesus, das Reich, das sie in der Zukunft erwarteten, sei in seinem Wirken bereits dynamisch gegenwärtig. Nach einer besonders dramatischen Episode sagte er: «Wenn ich aber durch Gottes Finger die bösen Geister austreibe, so ist ja das Reich Gottes zu euch gekommen» (Lukas 11,20). Mit anderen Worten: Die Menschen, die das Wirken Jesu sahen, erlebten die Gegenwart der Zukunft. In mindestens dreifacher Hinsicht stellte Jesus die gängigen Erwartungen auf den Kopf:

  • Jesus lehrte die gute Nachricht, dass das Reich Gottes ein reines Geschenk ist – die Herrschaft Gottes, die schon Heilung mit sich brachte. So setzte Jesus das «Gnadenjahr des Herrn» ein (Lukas 4,19; Jesaja 61,1-2). Doch «zugelassen» zum Reich waren die Mühseligen und Beladenen, die Armen und Bettler, straffällige Kinder und reuige Zöllner, reuevolle Huren und Aussenseiter der Gesellschaft. Für schwarze Schafe und geistlich verlorene Schafe erklärte er sich zu ihrem Hirten.
  • Die gute Nachricht Jesu war auch für die Menschen da, die bereit waren, sich durch aufrichtige Reue Gott zuzuwenden. Diese aufrichtig reuevollen Sünder würden in Gott einen grosszügigen Vater finden, der den Horizont nach seinen umherwandernden Söhnen und Töchtern absucht und sie sieht, wenn sie «noch weit entfernt» sind (Lukas 15,20). Die gute Nachricht des Evangeliums bedeutete, dass jeder, der von Herzen sagt: «Gott, sei mir Sünder gnädig» (Lukas 18,13) und es aufrichtig meint, bei Gott mitfühlendes Gehör finden würde. Immer. «Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan» (Lukas 11,9). Für diejenigen, die glaubten und sich von den Wegen der Welt abwandten, war dies die beste Nachricht, die sie hören konnten.
  • Jesu evangelium indebar også, at intet kunne stoppe sejren til det rige, som Jesus havde bragt, selvom det så ud til det modsatte. Dette imperium ville stå over for bitter, nådeløs modstand, men i sidste ende ville den sejre i overnaturlig kraft og herlighed.

Christus sagte seinen Jüngern: «Wenn aber der Menschensohn kommen wird in seiner Herrlichkeit, und alle Engel mit ihm, dann wird er sitzen auf dem Thron seiner Herrlichkeit, und alle Völker werden vor ihm versammelt werden. Und er wird sie voneinander scheiden, wie ein Hirt die Schafe von den Böcken scheidet» (Matthäus 25,31-32).

So besass die gute Nachricht Jesu eine dynamische Spannung zwischen dem «Schon jetzt» und dem «Noch nicht». Das Evangelium vom Reich bezog sich auf die Herrschaft Gottes, die jetzt schon bestand – «Blinde sehen und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote stehen auf, und Armen wird das Evangelium gepredigt» (Matthäus 11,5).

Men imperiet var "endnu ikke" der i den forstand, at dets fulde opfyldelse stadig var nært forestående. At forstå evangeliet betyder forståelse af dette todelt aspekt: ​​på den ene side den lovede tilstedeværelse af kongen, der allerede bor i sit folk, og på den anden side hans dramatiske tilbagevenden.

Den gode nyhed om din frelse

Der Missionar Paulus trug dazu bei, die zweite Grosse Bewegung des Evangeliums auszulösen – seine Verbreitung vom winzigen Judäa in die hochkultivierte griechisch”römische Welt der Mitte des ersten Jahrhunderts. Paulus, der bekehrte Christenverfolger, lenkt das blendende Licht des Evangeliums durch das Prisma des Alltagslebens. Während er den verherrlichten Christus preist, geht es ihm auch um die praktischen Konsequenzen des Evangeliums. Dem fanatischen Widerstand zum Trotz vermittelt Paulus den anderen Christen die atemberaubende Bedeutung von Jesu Leben, Tod und Auferstehung: «Auch euch, die ihr einst fremd und feindlich gesinnt wart in bösen Werken, hat er nun versöhnt durch den Tod seines sterblichen Leibes, damit er euch heilig und untadelig und makellos vor sein Angesicht stelle; wenn ihr nur bleibt im Glauben, gegründet und fest, und nicht weicht von der Hoffnung des Evangeliums, das ihr gehört habt und das gepredigt ist allen Geschöpfen unter dem Himmel. Sein Diener bin ich, Paulus, geworden» (Kolosser 1,21und 23). Versöhnt. Makellos. Gnade. Erlösung. Vergebung. Und nicht nur in der Zukunft, sondern hier und jetzt. Das ist das Evangelium des Paulus.

Opstandelsen, det klimaks, som Synoptic og John førte deres læsere til (Johannes 20,31), frigiver evangeliets indre kraft til den kristne hverdag. Kristi opstandelse bekræfter evangeliet.

Deshalb, so lehrt Paulus, geben jene Ereignisse im fernen Judäa allen Menschen Hoffnung: «Ich schäme mich des Evangeliums nicht; denn es ist eine Kraft Gottes, die selig macht alle, die daran glauben, die Juden zuerst und ebenso die Griechen. Denn darin wird offenbart die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt, welche kommt aus Glauben in Glauben». (Römer 1,16-17).

Et kald til at leve fremtiden her og nu

Apostelen Johannes tilføjer en anden dimension til evangeliet. Den skildrer Jesus som den ”discipel, han elskede” (Johannes 19,26) husker ham, en mand med en hyrdehjerte, en kirkeleder med en dyb kærlighed til mennesker med deres bekymringer og frygt.

«Der var mange andre tegn, som Jesus gjorde foran sine disciple, som ikke er skrevet i denne bog. Men disse er skrevet, så du kan tro, at Jesus er Kristus, Guds Søn, og at du kan få liv i hans navn gennem tro »(Johannes 20,30: 31).

Johannesevangeliets præsentation har sin kerne i den bemærkelsesværdige udsagn: "så du kan få liv gennem tro". John formidler på mirakuløst vis et andet aspekt af evangeliet: Jesus Kristus i øjeblikke med stor personlig nærhed. John fortæller om levende beretning om Messias personlige, tjenende nærvær.

I Johannesevangeliet støder vi på en Kristus, der var en magtfuld offentlig predikant (Johannes 7,37: 46-1,39). Vi ser Jesus varm og gæstfri. Fra hans indbydende invitation "Kom og se!" (Johannes 20,27) op til udfordringen for den tvivlsomme Thomas om at lægge sin finger i stigmataen på hans hænder (Johannes 1,14), her skildres på en uforglemmelig måde den, der blev kød og boede blandt os (Johannes,).

Folk følte sig så velkomne og rolige med Jesus, at de havde en livlig udveksling med ham (Johannes 6,58). De lå ved siden af ​​ham og spiste og spiste fra den samme plade (Johannes 13,23: 26-21,7). De elskede ham så dybt, at de svømmede til kysten, så snart de så ham spise fisk, som han havde stegt selv (Johannes 14:).

Johannesevangeliet minder os om, hvor meget evangeliet handler om Jesus Kristus, hans eksempel og det evige liv, vi modtager gennem ham (Johannes 10,10).

Det minder os om, at det ikke er nok at prædike evangeliet. Vi må også leve det. Apostelen Johan nes opmuntrer os: Vores eksempel kan hjælpe med at overbevise andre om at dele de gode nyheder om Guds rige med os. Dette var tilfældet for den samaritanske kvinde, der mødte Jesus Kristus ved brønden (Johannes 4,27-30) og Maria af Magdala (Johannes 20,10-18).

Den, som græd ved Lasarus grav, den ydmyge tjener, som vaskede sine disciplefødder, lever i dag. Han giver os sin tilstedeværelse gennem Helligåndens indvending:

«Den, der elsker mig, holder mit ord; og min far vil elske ham, og vi vil komme til ham og leve med ham ... dit hjerte bliver ikke bange eller bange »(Johannes 14,23:27 og).

Jesus leder aktivt sit folk i dag gennem Helligånden. Hans invitation er lige så personlig og opmuntrende som altid: "Kom og se!" (Johannes 1,39).

af Neil Earle


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