Bøn - meget mere end ord

232 er mere end bare en bøn Ich nehme an, dass Sie auch schon Zeiten der Verzweiflung erlebt haben, in denen Sie Gott um sein Eingreifen angefleht haben. Vielleicht haben Sie um ein Wunder gebetet, jedoch offensichtlich vergebens; das Wunder blieb aus. Ebenso nehme ich an, dass Sie sehr erfreut waren, als Sie erfuhren, dass die Gebete um die Heilung einer Person erhört wurden. Ich kenne eine Dame, bei der nach Gebeten um ihre Heilung eine Rippe nachgewachsen ist. Der Arzt hatte ihr geraten: «Was immer Sie tun, machen Sie weiter!» Viele von uns, da bin ich mir sicher, sind getröstet und ermutigt, weil wir wissen, dass andere für uns beten. Ich bin immer ermutigt, wenn Menschen mir sagen, dass sie für mich beten. Als Antwort sage ich meistens: «Vielen Dank, ich brauche wirklich alle Ihre Gebete!»

En misforstået måde at tænke på

Unsere Erfahrungen mit Gebeten mögen positiv oder negativ ausgefallen sein (wahrscheinlich beides). Deshalb sollten wir nicht vergessen, was Karl Barth beobachtet hat: «Das entscheidende Element unserer Gebete sind nicht unsere Bitten, sondern Gottes Antwort» (Prayer [dt. Gebet], S. 66). Man kann Gottes Reaktion leicht missverstehen, wenn er nicht in der erwarteten Weise geantwortet hat. Schnell ist man bereit zu glauben, das Gebet sei ein mechanischer Prozess – man könne Gott als einen kosmischen Verkaufsautomaten benutzen, in den man seine Wünsche einwirft und das gewünschte «Produkt» kann entnommen werden. Diese fehlgeleitete Denkweise, die schon einer Form der Bestechung nahe kommt, schleicht sich oft in Gebete hinein, bei denen es darum geht, die Kontrolle über eine Situation zu erlangen, der wir machtlos gegenüberstehen.

Formålet med bønnen

Das Gebet dient nicht dazu, Gott dazu zu bewegen, Dinge zu tun, die er nicht tun möchte, sondern dazu, sich seinem Tun anzuschliessen. Es dient auch nicht dazu, Gott steuern zu wollen, sondern anzuerkennen, dass er alles steuert. Barth erklärt dies so: «Mit dem Falten unserer Hände zum Gebet beginnt unser Aufstand gegen das Unrecht in dieser Welt.» Durch diese Aussage bekannte er, dass wir, die wir nicht von dieser Welt sind, uns im Gebet in Gottes Mission für die Welt einbringen. Statt uns aus der Welt herauszunehmen (mit all ihrer Ungerechtigkeit), vereint uns das Gebet mit Gott und seiner Mission zur Errettung der Welt. Weil Gott die Welt liebt, sandte er seinen Sohn in die Welt. Wenn wir uns mit Herz und Verstand im Gebet dem Willen Gottes öffnen, dann werfen wir unser Vertrauen auf den Einen, der die Welt und uns liebt. Er ist der Eine, der das Ende schon seit Anbeginn kennt und der uns helfen kann zu erkennen, dass dieses gegenwärtige, endliche Leben der Anfang und nicht das Ende ist. Diese Art des Gebets hilft uns zu sehen, dass diese Welt nicht so ist, wie Gott sie möchte, und es verändert uns, damit wir hier und jetzt Hoffnungsträger in Gottes gegenwärtigem, sich ausbreitendem Reich sein können. Wenn das Gegenteil von dem eintritt, was sie erbeten haben, stürzen sich manche Menschen auf die deistische Ansicht vom distanzierten und unbeteiligten Gott. Andere wollen dann mit dem Glauben an Gott überhaupt nichts mehr zu tun haben. So erlebte es Michael Shermer, Gründer der Skeptic’s Society (dt: Verein der Skeptiker). Er verlor seinen Glauben, als seine College-Freundin bei einem Autounfall schwer verletzt wurde. Ihr Rückgrat war gebrochen und durch die Lähmung hüftabwärts ist sie auf den Rollstuhl angewiesen. Michael hatte geglaubt, Gott hätte die Gebete um ihre Heilung erhören müssen, weil sie ein wirklich guter Mensch sei.

Gud er suveræn

Gebet ist kein Mittel, Gott lenken zu wollen, sondern die demütige Anerkennung, dass ihm alles untersteht, uns jedoch nicht. In seinem Buch God in the Dock (dt.: Gott auf der Anklagebank) erklärt C. S. Lewis dies folgendermassen: Die meisten Ereignisse, die im Universum stattfinden, können wir nicht beeinflussen, einige jedoch schon. Es ist ähnlich wie in einem Theaterstück, bei dem der Schauplatz und die generelle Handlung der Geschichte vom Autor vorgegeben sind; es bleibt jedoch ein gewisser Spielraum, in dem die Akteure improvisieren müssen. Es mag sonderbar anmuten, warum er uns überhaupt erlaubt, reale Ereignisse auszulösen und noch erstaunlicher erscheint es, dass er uns dafür das Gebet anstelle irgendeiner anderen Methode gab. Der christliche Philosoph Blaise Pascal sagte, Gott habe «das Gebet eingeführt, um seinen Geschöpfen die Würde, Änderungen beisteuern zu können, zu gewähren».

Det ville måske være mere faktisk at sige, at for dette formål betragtede Gud både bøn og fysiske handlinger. Han gav os små skabninger værdigheden af ​​at kunne deltage i begivenhederne af begivenheder på to måder. Han skabte universets spørgsmål, så vi kan bruge det inden for visse grænser; så vi kan vaske vores hænder og bruge dem til at nærme eller dræbe vores medmennesker. Ligeledes inkluderede Gud i sin plan eller historie, at det giver mulighed for en vis bredde og stadig kan ændres som svar på vores bønner. Det er dumt og uanstændigt at bede om sejr i en krig (hvis man forventer, at han ved, hvad der er bedst); det ville være lige så dumt og usømmeligt, at bede om godt vejr og at tage på regnfrakke - ved Gud ikke bedst, om vi skulle blive tørre eller våde?

Hvorfor bede?

Lewis påpeger, at Gud vil have, at vi kommunikerer med ham gennem bøn og forklarer i sin bog Mirakler, at Gud allerede har forberedt svarene på vores bønner. Dette rejser spørgsmålet: Hvorfor bede? Lewis svarer:

Wenn wir das Ergebnis, sagen wir eines Streites oder einer medizinischen Beratung, im Gebet vorbringen, dann kommt uns oft in den Sinn (wenn wir es doch bloss wüssten), dass ein Ereignis schon so oder so entschieden ist. Ich halte das nicht für ein gutes Argument, das Beten einzustellen. Das Ereignis ist sicherlich entschieden – in dem Sinne, dass es schon «vor aller Zeit und Welt» entschieden wurde. Jedoch eine Sache, die bei der Entscheidung berücksichtigt wird und die Sache wirklich zu einem bestimmten Ereignis macht, mag gerade das Gebet sein, das wir jetzt vorbringen.

Forstod du det? Gud har måske overvejet i sit svar på din bøn, at du vil bede. Følgerne heraf er tankevækkende og spændende. Det viser jo mere, at vores bønner er vigtige; de har mening.

Lewis fortsætter:
So schockierend es klingt, ich schliesse daraus, dass wir am Nachmittag ein Beteiligter an einer Ursachenkette eines Ereignisse werden können, das bereits um 10.00 Uhr stattfand (Einige Wissenschaftler finden es einfacher so zu beschreiben, als es allgemeinverständlich auszudrücken). Sich das vorzustellen, wird ohne Zweifel, uns jetzt so vorkommen, als wolle man uns austricksen. Ich frage nun: «Also, wenn ich das Gebet beendet habe, kann Gott zurückgehen und ändern, was bereits geschehen ist?» Nein. Das Ereignis ist bereits geschehen und eine der Ursachen dafür ist die Tatsache, dass Sie solche Fragen stellen anstatt gebetet zu haben. Also hängt es auch von meiner Wahl ab. Mein freies Tun trägt zur Form des Kosmos bei. Diese Mitwirkung wurde in der Ewigkeit oder «vor allen Zeiten und Welten» angelegt, aber mein Bewusstsein darüber erreicht mich erst zu einem bestimmten Punkt in der Zeitabfolge.

Bøn gør noget

Hvad Lewis vil sige er, at bøn gør noget; Det har altid og altid vil. Hvorfor? Fordi bønner giver os mulighed for at engagere os i Guds handlinger, gør og gør hvad vi gjorde nu. Vi kan ikke forstå, hvordan det hele virker sammen og virker sammen: videnskab, Gud, bøn, fysik, tid og rum, ting som quantum entanglement og kvantemekanik, men vi ved, at Gud har bestemt alt. Vi ved også, at han inviterer os til at deltage i det, han gør. Bønnen er meget.

Når jeg beder, synes jeg det er bedst at lægge mine bønner i Guds hænder, for jeg ved, at han dømmer dem korrekt og indsætter dem i hans gode hensigter på en passende måde. Jeg tror, ​​at Gud bruger alle ting til hans strålende formål for godt (det omfatter vores bønner). Jeg er også opmærksom på, at vores bønner understøttes af Jesus, vores ypperstepræst og advokat. Han modtager vores bønner, helliggør dem og udveksler med Faderen og Helligånden. Af denne grund antager jeg, at ubesvarede bønner ikke eksisterer. Vores bønner er forbundet med den treenige guds vilje, formål og mission - hvoraf mange blev oprettet før verdens grundlæggelse.

Hvis jeg ikke kan forklare præcis, hvorfor bøn er så vigtig, så stoler jeg på Gud, at det er sådan. Derfor er jeg opmuntret, når jeg lærer at mine medmennesker beder for mig, og jeg håber, at du opmuntres, fordi du ved, at jeg beder for dig. Jeg gør det ikke for at forsøge at lede Gud, men at rose den, der leder alt.

Jeg takker og lover Gud, at han er allesherre og vores bønner er vigtige for ham.

Joseph Tkach

Präsident
GRACE COMMUNION INTERNATIONAL


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