Fattigdom og generøsitet

420 fattigdom og generøsitet Im zweiten Brief des Paulus an die Korinther gab er eine hervorragende Darlegung, wie das wunderbare Geschenk der Freude das Leben der Gläubigen auf praktische Weise berührt. «Wir tun euch aber kund, liebe Brüder, die Gnade Gottes, die in den Gemeinden Mazedoniens gegeben ist» (2 Kor 8,1). Paulus gab nicht bloss einen unbedeutenden Bericht – er wollte, dass die Geschwister in Korinth in ähnlicher Weise auf die Gnade Gottes wie die Gemeinde in Thessalonich reagierten. Er wollte ihnen eine richtige und fruchtbare Antwort auf Gottes Grosszügigkeit beschreiben. Paulus merkt an, dass die Mazedonier «viel Bedrängnis» hatten und «sehr arm» waren – aber sie hatten auch «überschwängliche Freude» (V. 2). Ihre Freude kam nicht von einem Gesundheits- und Wohlstandsevangelium. Ihre grosse Freude kam nicht daher, viel Geld und Güter zu haben, sondern trotz der Tatsache, dass sie sehr wenig hatten!

Ihre Reaktion zeigt etwas «von der anderen Welt», etwas Übernatürliches, etwas völlig jenseits der natürlichen Welt der selbstsüchtigen Menschheit, etwas, was nicht durch die Werte dieser Welt erklärt werden kann: «Denn ihre Freude war überschwänglich, als sie durch viel Bedrängnis bewährt wurden, und obwohl sie sehr arm sind, haben sie doch reichlich gegeben in aller Einfalt» (V. 2). Das ist erstaunlich! Kombinieren Sie Armut und Freude, und was bekommen Sie? Reichliches Geben! Dies war nicht ihr auf Prozentsätzen basierendes Geben. «Denn nach Kräften, das bezeuge ich, und sogar über ihre Kräfte haben sie willig gegeben» (V. 3). Sie gaben mehr als «vernünftig» war. Sie gaben aufopferungsvoll. Nun, als ob das noch nicht genug wäre, «und haben uns mit vielem Zureden gebeten, dass sie mithelfen dürften an der Wohltat und der Gemeinschaft des Dienstes für die Heiligen» (V. 4). In ihrer Armut baten sie Paulus um eine Gelegenheit, mehr zu geben, als vernünftig ist!

Sådan har Guds nåde arbejdet i de troende i Makedonien. Det var et vidnesbyrd om hendes store tro på Jesus Kristus. Det var et vidnesbyrd om deres Spirit-begavede kærlighed til andre mennesker - et vidnesbyrd Paulus ønskede, at korinthierne skulle kende og efterligne. Og det er også noget for os i dag, hvis vi kan tillade Helligånden at arbejde uhindret i os.

Først Herren

Warum taten die Mazedonier etwas, was «nicht von dieser Welt war»? Paulus sagt: «…sondern sie gaben sich selbst, zuerst dem Herrn und danach uns, nach dem Willen Gottes» (V. 5). Sie taten es im Dienst für den Herrn. Ihr Opfer war zuallererst für den Herrn. Es war ein Werk der Gnade, von Gottes Wirken in ihrem Leben und sie entdeckten, dass sie glücklich waren, es zu tun. Indem sie auf den Heiligen Geist in ihnen reagierten, wussten, glaubten und handelten sie so, weil das Leben nicht durch die Fülle von materiellen Dingen gemessen wird.

Wenn wir in diesem Kapitel weiterlesen, sehen wir, dass Paulus wollte, dass die Korinther dasselbe taten: «So haben wir Titus zugeredet, dass er, wie er zuvor angefangen hatte, nun auch diese Wohltat unter euch vollends ausrichte. Wie ihr aber in allen Stücken reich seid, im Glauben und im Wort und in der Erkenntnis und in allem Eifer und in der Liebe, die wir in euch erweckt haben, so gebt auch reichlich bei dieser Wohltat» (V. 6-7).

Korinthierne havde bragt sig om deres åndelige rigdom. De havde meget at give, men de gav det ikke! Paulus ville have dem til at udmærke sig i gavmildhed, for det er et udtryk for guddommelig kærlighed, og kærlighed er det vigtigste.

Und doch weiss Paulus, dass egal wie viel eine Person geben mag, es nützt der Person nichts, wenn die Einstellung grollend statt grosszügig ist (1 Kor 13,3). Somit möchte er die Korinther nicht einschüchtern, missgönnend zu geben, aber möchte ein wenig Druck ausüben, weil die Korinther in ihrem Verhalten hinter den Erwartungen zurückblieben, und man musste ihnen sagen, dass dies der Fall war. «Nicht sage ich das als Befehl; sondern weil andere so eifrig sind, prüfe ich auch eure Liebe, ob sie rechter Art sei» (2 Kor 8,8).

Jesus, vores pacemaker

Echte Geistlichkeit findet man nicht in den Dingen, über welche die Korinther prahlten – sie wird durch den perfekten Standard Jesu Christi gemessen, der sein Leben für alle hingab. Daher präsentiert Paulus die Einstellung Jesu Christi als theologischen Beweis für die Grosszügigkeit, die er in der Gemeinde zu Korinth sehen wollte: «Denn ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: obwohl er reich ist, wurde er doch arm um euretwillen, damit ihr durch seine Armut reich würdet‘» (V. 9).

De rigdomme, som Paulus henviser til, er ikke fysiske rigdomme. Vores skatte er uendeligt større end fysiske skatte. De er i himlen, forbeholdt os. Men selv nu kan vi allerede få en smag af disse evige rigdomme, hvis vi tillader Helligånden at arbejde i os.

Lige nu går Guds trofaste mennesker gennem prøvelser, endog fattigdom - og alligevel, fordi Jesus lever i os, kan vi være rig på generøsitet. Vi kan overgå os til at give. Vi kan gå ud over minimumet, for selv nu kan vores glæde i Kristus overflyde for at hjælpe andre.

Viel könnte über das Beispiel Jesu gesagt werden, der oft über die richtige Verwendung von Reichtümern sprach. In diesem Abschnitt fasst es Paulus mit «Armut» zusammen. Jesus war bereit, sich um unseretwillen arm zu machen. Wenn wir ihm nachfolgen, sind wir ebenfalls aufgerufen, die Dinge dieser Welt aufzugeben, nach anderen Werten zu leben und ihm zu dienen, indem wir anderen dienen.

Glæde og generøsitet

Paulus setzte seinen Appell an die Korinther fort: «Und darin sage ich meine Meinung; denn das ist euch nützlich, die ihr seit vorigem Jahr angefangen habt nicht allein mit dem Tun, sondern auch mit dem Wollen. Nun aber vollbringt auch das Tun, damit, wie ihr geneigt seid zu wollen, ihr auch geneigt seid zu vollbringen nach dem Mass dessen, was ihr habt» (V. 10-11).

«Denn wenn der gute Wille da ist» – wenn die Einstellung der Grosszügigkeit gegeben ist –, «so ist er willkommen nach dem, was einer hat, nicht nach dem, was er nicht hat» (V. 12). Paulus bat nicht, dass die Korinther so viel gaben wie die Mazedonier es getan hatten. Die Mazedonier hatten bereits über ihr Vermögen gegeben; Paulus bat die Korinther lediglich, nach ihrer Fähigkeit zu geben – aber die Hauptsache ist, dass er wollte, dass grosszügiges Geben etwas Freiwilliges ist.

Paulus fährt mit einigen Ermahnungen in Kapitel 9 fort: «Denn ich weiss von eurem guten Willen, den ich an euch rühme bei denen aus Mazedonien, wenn ich sage: Achaja ist schon voriges Jahr bereit gewesen! Und euer Beispiel hat die meisten angespornt» (V. 2).

Ligesom Paulus eksemplet med makedonerne bruges til at inspirere korintherne til gavmildhed, havde han engang brugt eksemplet med korintherne, at tilskynde makedonerne, Skift gennemskinnelige med stor succes. Makedonerne var så generøs at Paulus indså, at korinterne kunne gøre langt mere, end de havde gjort før. Men han havde rost i Makedonien, at korinterne var generøse. Nu ønskede han at korinthierne skulle afslutte det. Han ønsker at opmuntre igen. Han vil lægge pres på, men han vil gerne have offeret frivilligt.

«Ich habe aber die Brüder gesandt, damit nicht unser Rühmen über euch zunichte werde in diesem Stück, und damit ihr vorbereitet seid, wie ich von euch gesagt habe, dass nicht, wenn die aus Mazedo- nien mit mir kommen und euch nicht vorbereitet finden, wir, um nicht zu sagen: ihr, zuschanden wer- den mit dieser unsrer Zuversicht. So habe ich es nun für nötig angesehen, die Brüder zu ermahnen, dass sie voranzögen zu euch, um die von euch angekündigte Segensgabe vorher fertig zu machen, so dass sie bereitliegt als eine Gabe des Segens und nicht des Geizes» (V. 3-5).

Dann folgt ein Vers, den wir schon oft gehört haben. «Ein jeder, wie er's sich im Herzen vorgenommen hat, nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb» (V. 7). Diese Fröhlichkeit bedeutet nicht Ausgelassenheit oder Gelächter – sie bedeutet, dass wir Freude daran haben, unsere Güter mit anderen zu teilen, weil Christus in uns ist. Geben gibt uns ein gutes Gefühl. Liebe und Gnade wirken in unserem Herz auf eine solche Weise, dass ein Leben des Gebens nach und nach zu einer grösseren Freude für uns wird.

Jo større velsignelse

In diesem Abschnitt spricht Paulus auch über Belohnungen. Wenn wir freiwillig und grosszügig geben, dann wird Gott auch uns geben. Paulus scheut sich nicht, die Korinther an Folgendes zu erinnern: «Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk» (V. 8).

Paulus lover at Gud vil være generøs for os. Nogle gange giver Gud os materielle ting, men det er ikke hvad Paulus taler om her. Han taler om nåde - ikke nåde tilgivelse (vi modtaget denne vidunderlige nåde ved tro på Kristus, ikke ved gerninger generøsitet) - Paulus taler om mange andre former for nåde, som Gud kan give.

Hvis Gud giver ekstra kirke til kirkerne i Makedonien, har de haft mindre penge end før - men meget mere glæde! Enhver rationel person, hvis hun skulle vælge, ville hellere have fattigdom med glæde end rigdom uden glæde. Glæde er den større velsignelse, og Gud giver os den større velsignelse. Nogle kristne får endda begge - men de har også ansvaret for at bruge begge til at tjene andre.

Paulus zitiert dann aus dem Alten Testament: «Er hat ausgestreut und den Armen gegeben» (V. 9). Über welche Art von Gaben spricht er? «Seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit». Die Gabe der Gerechtigkeit überwiegt sie alle. Die Gabe, in Gottes Sicht als gerecht angesehen zu werden – dies ist das Geschenk, das in Ewigkeit währt.

Gud belønner et generøst hjerte

«Der aber Samen gibt dem Sämann und Brot zur Speise, der wird auch euch Samen geben und ihn mehren und wachsen lassen die Früchte eurer Gerechtigkeit» (V. 10). Diese letzte Formulierung über die Ernte der Gerechtigkeit zeigt uns, dass Paulus Bildsprache benutzt. Er verheisst keine buchstäblichen Samen, aber er sagt, dass Gott grosszügige Menschen belohnt. Er gibt ihnen, dass sie noch mehrgeben können.

Han vil give mere til den person, der bruger Guds gaver til at tjene. Nogle gange vender han tilbage på samme måde, korn for korn, penge for penge, men ikke altid. Nogle gange velsigner han os til gengæld for at give ofre med umådelig glæde. Han giver altid det bedste.

Paulus sagte, dass die Korinther alles haben würden, was sie brauchten. Zu welchem Zweck? Damit sie «reich sind zu jedem gutem Werk». Er sagt dasselbe in Vers 12: «Denn der Dienst dieser Sammlung hilft nicht allein dem Mangel der Heiligen ab, sondern wirkt auch überschwänglich darin, dass viele Gott danken.» Gottes Gaben kommen mit Auflagen, so könnten wir sagen. Wir müssen sie benutzen, sie nicht in einem Schrank verstecken.

Diejenigen, die reich sind, sollen reich an guten Werken werden. «Den Reichen in dieser Welt gebiete, dass sie nicht stolz seien, auch nicht hoffen auf den unsicheren Reichtum, sondern auf Gott, der uns alles reichlich darbietet, es zu geniessen; dass sie Gutes tun, reich werden an guten Werken, gerne geben, behilflich seien» (1 Tim 6,17-18).

Sandt liv

Was ist die Belohnung für ein solch ungewöhnliches Verhalten, für Menschen, die nicht am Reichtum hängen, als etwas, das man festhalten sollte, sondern die es freiwillig weggeben? «Dadurch sammeln sie sich einen Schatz als guten Grund für die Zukunft, damit sie das wahre Leben ergreifen» (V. 19). Wenn wir Gott vertrauen, ergreifen wir das Leben, das wirkliches Leben ist.

Venner, tro er ikke et let liv. Den nye pagt lover ikke os et behageligt liv. Det tilbyder uendeligt mere end en 1 million: 1 til vores investering - men det kan indeholde nogle betydelige ofre i dette midlertidige liv.

Og alligevel er der også store fordele i dette liv. Gud giver rig nåd i vejen (og i sin uendelige visdom), som han ved, at det er bedst for os. I vores prøvelser og velsignelser kan vi overlade vores liv til ham. Vi kan overlade alle ting til ham, og når vi gør, bliver vores liv vidne til troen.

Gott liebt uns so sehr, dass er seinen Sohn sandte, um für uns zu sterben, sogar als wir noch Sünder und Feinde waren. Da Gott uns bereits eine solche Liebe erwiesen hat, können wir ihm mit Gewissheit vertrauen, dass er für uns sorgt, für unser langfristiges Wohl, jetzt, da wir seine Kinder und Freunde sind. Wir brauchen uns keine ängstlichen Gedanken um «unser» Geld zu machen.

Høst af taksigelse

Gehen wir zurück zu 2. Korinther 9 und beachten wir, was Paulus den Korinthern über ihre finanzielle und materielle Grosszügigkeit lehrt. «So werdet ihr reich sein in allen Dingen, zu geben in aller Einfalt, die durch uns wirkt Danksagung an Gott. Denn der Dienst dieser Sammlung hilft nicht allein dem Mangel der Heiligen ab, sondern wirkt auch überschwänglich darin, dass viele Gott danken» (V. 11-12).

Paulus erinnert die Korinther, dass ihre Grosszügigkeit nicht bloss eine humanitäre Anstrengung ist – sie hat theologische Resultate. Menschen werden Gott dafür danken, weil sie verstehen, dass Gott durch Menschen arbeitet. Gott legt es jenen, die geben, aufs Herz zu geben. Auf diese Art und Weise wird Gottes Werk getan. «Denn für diesen treuen Dienst preisen sie Gott über eurem Gehorsam im Bekenntnis zum Evangelium Christi und über der Einfalt eurer Gemeinschaft mit ihnen und allen» (V. 13). Es gibt in diesem Punkt mehrere bemerkenswerte Punkte. Erstens waren die Korinther fähig, sich selber durch ihre Taten zu beweisen. Die zeigten in ihren Handlungen, dass ihr Glaube echt war. Zweitens bewirkt Grosszügigkeit nicht bloss Dank, sondern auch Danksagung [Lobpreis] gegenüber Gott. Es ist eine Art der Anbetung. Drittens erfordert die Annahme des Evangeliums der Gnade auch einen gewissen Gehorsam, und dieser Gehorsam umfasst das Teilen von physischen Ressourcen.

Giver til evangeliet

Paul skrev om generøs givning i forbindelse med bestræbelser på at lindre hungersnød. Men det samme princip gælder for de økonomiske sammenkomster, vi har i dag i Kirken, for at støtte evangeliet og Kirkens ministerium. Vi fortsætter med at støtte et vigtigt arbejde. Det tillader arbejdere, der forkynder evangeliet at leve af evangeliet, og vi kan distribuere ressourcerne.

Gud belønner stadig generøsitet. Han lover stadig skatte i himlen og evige fornøjelser. Evangeliet stillede stadig krav til vores økonomi. Vores holdning til penge afspejler stadig vores tro på, hvad Gud gør nu og for evigt. Folk vil stadig takke og prise Gud for de ofre, vi bringer i dag.

Vi modtager velsignelser fra de penge, vi giver til kirken - donationerne hjælper os med at betale lejen til et mødelokale til plejepleje til publikationer. Men vores donationer hjælper også andre med at sørge for anden litteratur, for at skabe et sted, hvor folk lærer et fællesskab af troende, der elsker syndere; at bruge penge på en gruppe af troende, der skaber og opretholder et klima, hvor nye besøgende kan lære om frelse.

Disse mennesker kender dig ikke (endnu), men de vil være taknemmelige for dig - eller i hvert fald takke Gud for dine levende ofre. Det er virkelig et vigtigt arbejde. Den mest markante ting, vi kan gøre i dette liv, efter at vi har accepteret Kristus som vores frelser, er med til at sikre, at Guds rige vokser, at vi gør en forskel ved at lade Gud til at arbejde i vores liv.

Ich möchte mit den Worten von Paulus in den Versen 14-15 schliessen: «Und in ihrem Gebet für euch sehnen sie sich nach euch wegen der überschwänglichen Gnade Gottes bei euch. Gott aber sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!»

af Joseph Tkach


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